Leopold Leonbacher

Gedicht "Zwei Heimaten"

Zwei Heimaten

Gepriesen sei die Heimat mein
wo ich dereinst geboren
Sie wird mein Eigen immer sein
auch wenn ich sie verloren.

Wo ich dereinst als Kind gespielt
mit Freunden froh gesungen
Die Heimatglocken sind für mich
auch heut noch nicht verklungen.

So denk ich an die Zeit zurück
an viele schöne Stunden
Und bleibe stets der Heimat treu
in Ewigkeit verbunden.

Gepriesen seist auch du mein Land
wohin ich hab‘ gefunden
Mit meinem Glück das ich hier fand
verheilten manche Wunden.

Wir fanden gute Freunde hier
die Söhne ihre Frauen
Dafür sollten wir dankbar sein
mit Stolz und viel Vertrauen.

An alte Heimat denk ich oft
sie wohl im Herzen trage
Der Neuen werd ich dankbar sein
bis Ende meiner Tage

So leben heut‘ in meiner Brust
zwei hochgepriesene Welten
Ich lasse beide ganz bewusst
Als meine Heimat gelten.

Frankenberg / Eder, Ostern 2017
Leopold Leonbacher (HNr. 904)

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Kommentare

Josef Köber, Fürth

Danke,
ganz toll!
Eine sehr kluge vernünftige und gefühlsmäßig sehr ausgleichende Einstellung zum Thema Heimat.
Eine aufrichtige, liebe- und gefühlsvolle Darstellung der Heimatliebe die sicherlich viele Neppendörfer teilen.
Schöne Grüße aus Fürth
Josef Köber

Elisabeth Maurer

Ich finde dieses Gedicht wunderbar,weil es vielen Landsleuten aus
dem Herzen spricht.Wäre froh wenn noch solche Gedichte folgen
Elisabeth Maurer

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